Laserkennzeichnung vs. klassische Druckverfahren: Wann sich der Umstieg am schnellsten rechnet

 

Unterschiede im Kernprinzip

 

Bei der klassischen Kennzeichnung mit Tinte, Etiketten oder Thermotransfer entsteht das Druckbild durch Verbrauchsmaterialien, die regelmäßig nachgefüllt oder ersetzt werden müssen. Die Laserkennzeichnung arbeitet berührungslos: Der CO₂- oder Faserlaser verändert direkt die Oberfläche des Materials, ohne Farbe oder Folie. Das reduziert laufende Kosten, verändert aber auch die Kalkulation für Investition und Wartung.

 

Bei der klassischen Kennzeichnung mit Tinte, Etiketten oder Thermotransfer entsteht das Druckbild durch Verbrauchsmaterialien, die regelmäßig nachgefüllt oder ersetzt werden müssen. Die Laserkennzeichnung arbeitet berührungslos: Der CO₂- oder Faserlaser verändert direkt die Oberfläche des Materials, ohne Farbe oder Folie. Das reduziert laufende Kosten, verändert aber auch die Kalkulation für Investition und Wartung.

 

Fixkosten vs. Betriebskosten

 

Klassische Drucksysteme sind in der Anschaffung meist günstiger, verursachen jedoch kontinuierliche Ausgaben für Tinte, Lösungsmittel, Etiketten und Ersatzteile. Beim Laser liegen die Hauptkosten am Anfang: Gerät, Integration in die Linie, ggf. Absaugung. Danach dominieren Strom, gelegentliche Wartung und Verschleißteile mit deutlich geringerem Anteil an den Stückkosten. Je höher das Produktionsvolumen, desto schneller verschiebt sich die Bilanz zugunsten des Lasers. Auch in anderen Branchen, etwa bei moderner Unterhaltungstechnik oder auf einer modernen WinLegends Casino Unterhaltungsplattform, zeigt sich ein ähnliches Prinzip langfristiger Kosteneffizienz.

 

Wann hohe Stückzahlen den Ausschlag geben

 

Laserkennzeichnung rechnet sich besonders dort, wo große Serien mit konstantem oder leicht variierendem Code verarbeitet werden. Jede zusätzlich gekennzeichnete Einheit belastet das System kaum, da kein zusätzlicher Materialverbrauch anfällt. Bei hunderttausenden oder Millionen Einheiten pro Jahr werden die Ersparnisse bei Tinte und Etiketten schnell sichtbar, während die Investition in den Laser über viele Schichten verteilt wird.

 

Komplexität der Kennzeichnung

 

Je komplexer der Code, desto eher lohnt sich der Laser. Mehrzeilige Texte, variable Daten, Logos oder 2D-Codes lassen sich ohne Mehraufwand in einem Schritt markieren. Beim klassischen Druck erhöhen zusätzliche Informationen häufig den Materialverbrauch oder die Taktzeit. Der Laser schreibt Daten in Echtzeit aus der Steuerung, ohne dass dafür neue Klischees oder Etikettenlayouts erstellt werden müssen.

 

Typische Situationen, in denen sich Laser schnell amortisiert

 

In der Praxis zeigen sich wiederkehrende Muster, bei denen der Umstieg auf Laserkennzeichnung besonders schnell wirtschaftlich wird:



    • Hohe Jahresstückzahlen mit gleichartigen Produkten und Pflichtkennzeichnung.

 

    • Häufige Layout- oder Chargenwechsel, die beim Druck Rüstaufwand erzeugen.

 

    • Kritische Umgebungen, in denen Tinte verschmiert oder Etiketten sich lösen.

 

    • Materialien wie Kunststoffe oder Kartonagen, die sich gut kontrastreich lasern lassen.



In solchen Szenarien reduziert der Laser nicht nur laufende Kosten, sondern auch Stillstandzeiten und Ausschussquoten.

 

Qualität, Rückverfolgbarkeit und Haftung

 

Dauerhafte, schwer manipulierbare Kennzeichnungen gewinnen an Bedeutung, wenn es um Rückverfolgbarkeit, Produkthaftung und Fälschungssicherheit geht. Lasergravuren oder -anlauffarben sind nicht abwischbar und bleiben auch bei Feuchtigkeit, Abrieb und Temperaturschwankungen lesbar. Das senkt das Risiko von Reklamationen wegen unleserlicher Codes und vermeidet teure Rückrufaktionen, die durch fehlende Identifikation ausgelöst werden.

 

Wartung und Prozesssicherheit

 

Klassische Drucker benötigen regelmäßige Reinigung, Düsenprüfung, Wechsel von Bändern oder Kartuschen und sind anfällig für Stillstände durch eingetrocknete Tinte. Ein gut ausgelegtes Lasersystem arbeitet weitgehend wartungsarm und ist sofort einsatzbereit, ohne An- und Abfahrzeiten. Das erhöht die Prozesssicherheit, was vor allem bei vollautomatisierten Linien mit engem Takt ein entscheidender Kostenfaktor ist.

 

Grenzen der Laserkennzeichnung

 

Laser ist nicht in jeder Anwendung automatisch überlegen. Metallisierungsschichten, stark reflektierende oder hitzeempfindliche Oberflächen sowie bestimmte Verbundmaterialien können eine spezielle Auslegung oder andere Technologien erfordern. Auch bei sehr kleinen Serien oder selten genutzten Anlagen kann ein einfaches Drucksystem wirtschaftlicher bleiben. Eine ehrliche Analyse berücksichtigt diese Grenzen, statt den Laser als Lösung für jeden Fall zu betrachten.

 

Fazit: Rechnen statt nur vergleichen

 

Ob Laserkennzeichnung klassische Druckverfahren wirtschaftlich überholt, entscheidet sich nicht am Gerätepreis, sondern an der Gesamtrechnung aus Investition, Verbrauch, Wartung, Ausfallzeiten und Qualitätsanforderungen. Dort, wo hohe Stückzahlen, häufige Datenwechsel und strenge Anforderungen an Dauerhaftigkeit zusammentreffen, amortisiert sich der Laser meist deutlich schneller als erwartet. Wer diese Faktoren systematisch bewertet, sieht den Laser nicht als teures Extra, sondern als Werkzeug zur nachhaltigen Senkung der Stückkosten.